Malen nach Zahlen ist mehr als nur Farben und Zahlen – es ist ein Moment ganz für dich. Doch gerade wenn du in kleinen Feldern arbeitest oder abends zur Ruhe kommen möchtest, spielt ein oft unterschätzter Faktor eine große Rolle: das richtige Licht.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, warum gutes Licht so wichtig ist, welche Lampen sich besonders eignen – und wie du mit der richtigen Beleuchtung entspannter und präziser malst.
Warum gutes Licht beim Malen so entscheidend ist
Vielleicht kennst du es: Du sitzt gemütlich am Tisch, hast dein Motiv vor dir – doch die Schatten sind zu stark, die Farben wirken plötzlich ganz anders, und du blinzelst ständig. Schlechte Beleuchtung macht das Malen anstrengend – für die Augen, für die Haltung und für deine Konzentration.
Gutes Licht dagegen:
• schont deine Augen
• lässt Farben realistisch wirken
• hilft dir, auch kleinste Details sauber zu malen
• reduziert Schattenwurf
• schafft eine angenehme, kreative Atmosphäre
Gerade wenn du nur abends Zeit zum Malen hast, lohnt sich eine gute Lichtquelle umso mehr.
Natürliches Licht – die beste Grundlage
Tageslicht ist und bleibt die angenehmste Lichtquelle beim Malen. Wenn möglich, platziere deinen Arbeitsplatz in der Nähe eines Fensters – idealerweise seitlich vom Licht, damit keine starken Schatten auf das Bild fallen. Achte darauf, dass das Licht gleichmäßig auf die Fläche fällt.
Aber: Natürliches Licht ist nicht immer verfügbar – gerade in der dunkleren Jahreszeit oder wenn du abends malst. Dann kommt künstliches Licht ins Spiel.
Künstliche Lichtquellen – was eignet sich am besten?
Tageslichtlampen / LED mit hoher Farbwiedergabe (CRI)
Diese Lampen simulieren natürliches Tageslicht (meist 5000–6500 Kelvin) und geben Farben besonders realitätsnah wieder. Ideal fürs Malen!
Vorteile:
– Farbtreue Darstellung
– augenschonend
– oft dimmbar
– energiesparend
Flexible Schreibtischlampen mit Schwanenhals
Perfekt, um das Licht genau dorthin zu lenken, wo du es brauchst – ohne zu blenden.
Besonders für feine Details geeignet: Kombinieren eine Lupe mit LED-Ringlicht. Perfekt, wenn du sehr filigrane Motive malst oder leicht ermüdeten Augen vorbeugen möchtest.
Bitte vermeiden: Warmweiße Lampen (< 3000 K)
Sie machen das Bild gemütlich, aber die Farben wirken verfälscht. Besonders Gelb-, Blau- und Grüntöne leiden darunter.
Zusätzliche Tipps für deinen Malplatz
• Achte auf eine gleichmäßige Ausleuchtung – vermeide harte Kontraste zwischen hell und dunkel.
• Kombiniere Deckenlicht mit einer gezielten Lampe direkt auf der Arbeitsfläche.
• Verwende blendfreie Lichtquellen oder indirektes Licht, um Spiegelungen auf der Farbe zu vermeiden.
• Positioniere dein Licht seitlich versetzt – bei Rechtshänder:innen von links, bei Linkshänder:innen von rechts.
Fazit: Besseres Licht – besseres Malerlebnis
Gutes Licht macht nicht nur dein Bild schöner, sondern auch das Malen angenehmer und entspannter. Ob am Küchentisch, im Atelier-Eck oder draußen auf der Terrasse – mit der richtigen Beleuchtung kannst du deinen kreativen Moment voll auskosten.
Du wirst sehen (und fühlen): Wenn das Licht stimmt, fließt der Pinsel fast wie von selbst.
Unsere Empfehlung: Schreibtischlampe mit Pinselhalter
Foto von Fabienne Hübener auf Unsplash